Corona und die „24-Stunden-Pflege“

actioVITA hat die Versorgungssituation weitgehend gesichert

Als eine der ältesten und erfahrensten Vermittlungsagenturen für osteuropäische Pflege- und Betreuungskräfte in der sogenannten „24-Stunden-Pflege“ ringt auch die in Eschborn und Weilburg ansässige actioVITA GmbH mit den Umständen, die die derzeitige Corona-Epidemie mit sich bringt. Es gilt, die Pflege und Betreuung in den Seniorenhaushalten, die sich actioVITA anvertraut haben, verantwortlich sicher zu stellen und so zur Stabilität des deutschen Pflegesystems in schweren Zeiten beizutragen. Schließlich gilt die Pflege zuhause, die sich die meisten Pflegebedürftigen wünschen und in der geschätzt über 500.000 Osteuropäer/innen arbeiten, als unverzichtbarer Bestandteil der deutschen Pflegelandschaft.

„Jetzt macht es sich bezahlt, dass wir seit vielen Jahren mit immer den gleichen Partnerunternehmen, vorrangig in Polen, vertrauensvoll und eng zusammenarbeiten“ – so der Geschäftsführer der actioVITA. Gemeinsam konnten die im Einsatz befindlichen Pflege- und Betreuungskräfte, von einzelnen begründeten Ausnahmen abgesehen, überzeugt werden, weiterhin in der gewohnten Art und Weise ihren Aufgaben in den Seniorenhaushalten nachzukommen. Bei einem erheblichen Teil wurden auch die eigentlich geplanten Wechsel verschoben und die Einsatzkräfte bleiben länger vor Ort.

Argumente dafür gab es genügend. So existiert derzeit wohl kein geschützterer Ort als in einem weitgehend nach außen hin abgeschirmten Senioren-Haushalt, und über die internationale Kranken-Versicherungskarte können die Pflegerinnen – im Fall der Fälle – das deutsche Gesundheitssystem in Anspruch nehmen. Auch müssen sie sich nicht auf eine mit vielen Unwägbarkeiten gespickte Reise, wie lange Wartezeiten an den Grenzen und teilweise verordnete Quarantäne im Herkunftsland, begeben.

Gerade die Transport-Situation mit Osteuropa gestaltet sich schwierig, was vor allem auch die Neuanreisen betrifft. Die großen Fernbus- und Fluglinien haben ihren Betrieb fast vollständig eingestellt, auch die gerne in Anspruch genommenen Kleinbus-Fahrdienste verkehren nur noch vereinzelt. Aber auch hier arbeitet actioVITA und ihre osteuropäischen Partnerunternehmen derzeitig engagiert an tragfähigen Lösungen.

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