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Wenn es einmal ganz schnell gehen muss ….

von Actiovita GmbH
Wenn es einmal ganz schnell gehen muss ….

Wir haben heute Mittwoch, den 07. Dezember 2022. Der Anruf ging am vergangenen Donnerstag in unserem Weilburger Service-Center ein. Am Telefon war eine ziemlich aufgeregte Dame, der Stimme nach mittleren Alters, Ulrike S. aus Montabaur. "Wir brauchen dringend Hilfe für meine Schwiegermutter - wirklich ganz schnell", war ihr erster Satz.

Was war geschehen? Am Vormittag, nach Frühstück und Lektüre der Tageszeitung, war ihre Schwiegermutter Margret S. beim Gang in den Keller, um Kartoffeln für das Mittagessen zu holen, auf der Kellertreppe gestürzt und hatte sich schwer verletzt. Dank Hausnotruf-Armband mit Sturzsensor wurde unmittelbar die Hausnotruf-Zentrale des DRK alarmiert, die sich sofort telefonisch mit ihrem Sohn in Verbindung setzte. Der war glücklicherweise in der Nähe und in wenigen Minuten vor Ort. Er fand eine Mutter liegend und etwas benommen im Kellerflur und rief sofort über die 112 einen Notarzt. Dieser traf kurze Zeit später ein, erstversorgte die alte Dame und ließ sie zu weiteren Untersuchungen in das örtliche Krankenhaus bringen.

"Mein Mann und ich haben ein total schlechtes Gewissen", erklärte Ulrike S. "Schon seit längerem haben wir so etwas befürchtet. Mit ihren 89 Jahren ist meine Schwiegermutter dann doch körperlich eingeschränkt und es sind auch erste demenzielle Veränderungen zu bemerken. Wir hatten schon seit längerem geplant, ihr eine Betreuungskraft, die dauerhaft im Haushalt wohnt, zur Seite zu stellen." Bei ihren Recherchen , eine geeignete Person zu finden, war sie bereits vor Wochen durch eine Empfehlung ihres Hausarztes auf Actiovita aufmerksam geworden, hatte sich bereits im Internet informiert und die Telefonnummer parat. So konnte sie ganz schnell Kontakt aufnehmen. "Bislang hat sich Margret aber erfolgreich gegen eine Hilfe zuhause gewehrt, sie kann ja alles noch allein", ergänzte Ulrike S. "Aber jetzt muss es wohl sein ..."

Im Krankenhaus wurden eine leichte Gehirnerschütterung, Prellungen an den Beinen und an der Hüfte sowie eine sehr schmerzhafte Bänderdehnung am linken Knöchel diagnostiziert. Alles in allem also nichts wirklich lebensbedrohlich Ernstes, aber es war vorläufig Bettruhe angesagt, und auch mittel- und längerfristig war an ein allein zuhause leben und wirtschaften nicht zu denken. Es musste ganz schnell Hilfe her, zumal für Margret die Entlassung aus der Klinik voraussichtlich bereits für Samstag anstand und sie dann unbedingt auch wieder schnell nach Hause wollte.

Die Kollegin in unserem Service-Center erfuhr, dass Frau S. und ihr Mann in den nächsten Wochen beruflich stark ausgelastet seien, ihre Kinder in Stuttgart und München leben und auch sonst niemand die Betreuung der alten Dame übernehmen kann. Idealerweise sollte bereits am Samstag, also zwei Tage später, eine Betreuungskraft anreisen. Eine "sportliche" Herausforderung.

Es wurde das weitere Vorgehen besprochen, der "Fragebogen zur Bedarfsermittlung" per E-Mail an Frau S. geschickt und dann gemeinsam, um Zeit zu sparen, am Telefon ausgefüllt. Sie hätte es zwar gerne gesehen, wenn die Betreuungskraft über einen Führerschein und Fahrpraxis verfügt hätte, konnte aber davon überzeugt werden, dass dies die Chancen auf eine schnelle Lösung deutlich eingeschränkt hätte.

Bereits zwanzig Minuten nach dem Telefonat ging die Anfrage an alle polnischen Partneragenturen von Actiovita mit dem Vermerk "Eilt sehr!" und der Bitte, jetzt auch gleich nach Reisemöglichkeiten für in Frage kommende Betreuerinnen zu suchen, raus.

Und schon am Freitag-Vormittag, kurz nach zehn Uhr, kamen dann aus Polen zwei Personalvorschläge: Eine uns bekannte und sehr erfahrene Betreuungskraft aus Krakau, für die es am Samstag-Abend eine Kleinbus-Verbindung gab und die am Sonntag in Montabaur hätte eintreffen können. Der zweite Vorschlag einer anderen Agentur bezog sich auf eine Dame, mit der wir ebenfalls seit Jahren zusammenarbeiten und die bereits in Deutschland in Düsseldorf war und dort bei einem Kunden, der kurzfristig wegen einer extremen Verschlechterung seines Gesundheitszustandes in ein Pflegeheim musste, nicht mehr benötigt wurde. Auch sie konnte am Sonntag anreisen.

Per E-Mail wurden die Profile zu den beiden Personalvorschlägen gleich an Frau S. übermittelt. Im kurz darauf geführten Telefonat wurde besprochen, dass sie zusammen mit ihrem Mann die Betreuung ihrer Schwiegermutter für Samstag/Sonntag problemlos selbst übernehmen kann, also eine Anreise am Sonntag vertretbar ist. Sie hat sich dann für die Dame, die bereits in Düsseldorf war, entschieden, wollte diese aber noch anrufen, um sich so ein erstes Bild von der Persönlichkeit und der Sprachkenntnisse der Betreuerin zu machen.

Kurz darauf kam dann, da das Telefonat "sehr sympathisch" gewesen sei, die endgültige Zusage von Frau S. Sie bestätigte, dass ihr Mann die Betreuungskraft am Sonntag-Mittag am ICE-Bahnhof in Montabaur abholen kann, es wurden die endgültigen vertraglichen Dinge und die wichtigsten Aspekte zur Einarbeitung der Dame besprochen, Dienstleistungsvertrag und schriftliches Informationsmaterial zur Einarbeitung wurden ihr übersandt. Und die beiden polnischen Agenturen wurden über die Zu- bzw. Absage informiert.

Heute wissen wir, dass Margret S. seit Samstag wieder zuhause ist und dass es ihr schon wieder besser geht. Die Anreise der Betreuerin am Sonntag hat gut geklappt, der am Telefon gewonnene erste Eindruck, dass es sich um eine engagierte-empathische Persönlichkeit mit guten Deutschkenntnissen handelt, hat sich bestätigt, Margret S. hat sich damit abgefunden, dass es alleine nicht mehr geht und die Dame bereits in ihr Herz geschlossen.

Und wir lehnen uns entspannt zurück, freuen uns auf eine lange Zusammenarbeit mit Familie S. und hoffen, dass in den nächsten Fällen etwas mehr Zeit für die Vorbereitung einer dauerhaften Pflege und Betreuung vorhanden sein wird.

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