Wohnen im Alter – den Betroffenen die ideale Versorgung ermöglichen

Immer mehr Menschen werden immer älter. Der Medizin, der ärztlichen Kunst und moderner Pflege seiʼs gedankt. Nun hat das Alter aber nicht nur schöne Seiten. Einsamkeit, Schmerzen und Krankheit können sich einstellen. Die Familie wohnt weit weg, Freunde sind oft keine mehr da. In solchen Fällen gibt es mehrere sehr sinnvolle Arten für das Wohnen im Alter.

Die häusliche Pflege ist für das Wohnen im Alter stets die optimale Lösung

Es versteht sich von selbst, dass alte Menschen gerne in der Umgebung bleiben, die sie gewohnt sind und in der sie sich auskennen. Das gilt erst recht dann, wenn die Gesundheit oder Gebrechen die Pflege oder/und die Betreuung notwendig machen. Also ist die häusliche Pflege ganz einfach durch nichts anderes wirklich zu ersetzen und hat insofern stets Vorrang vor einer stationären Unterbringung.

Intensivpflege zu Hause – die aufwändigste Variante für Wohnen im Alter

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© actioVITA

Die Intensivpflege ist eine der anspruchsvollsten Formen der Krankenpflege. Es ist eine Kombination aus der Grundpflege nach SGB XI und der Behandlungspflege nach SGB V. Neben der Körperreinigung, der Umkleidung und der Bewegung müssen hier auch die vitalen Funktionen des Patienten 24 Stunden lang durch dafür vorgesehene Geräte unterstützt und fachkundig überwacht werden. Manche Patienten werden künstlich beatmet oder benötigen eine ständige Umlagerung.

Empathie – die wichtigste Zutat für das Wohnen im Alter

Wenn man schon pflegebedürftig geworden ist, dann wünscht man sich natürlich auch einfühlsam gepflegt zu werden. Man möchte verstanden und wirklich so umsorgt werden, wie man es braucht. Tief drin hat man den Wunsch, so behandelt zu werden, wie man es als kleines Kind bei seiner Mutter erlebt hat. Das gilt für das Waschen, Duschen, Baden (etc.) genauso, wie für die Arbeiten im Haushalt. Da sind die mobilen Pflegekräfte, vor allem auch die polnischen Betreuungskräfte, die beste Möglichkeit, diese Wünsche zu erfüllen. Sie bringen die notwendige Erfahrung im Haushalt, im Garten, in der Küche, in der Grundpflege und im Umgang mit älteren und eingeschränkten Menschen mit. So kann fast jeder im Alter zu Hause wohnen und seinen Lebensabend in Geborgenheit und Wärme verbringen.

Die betreute Wohngemeinschaft – eine Möglichkeit für Wohnen im Alter

Die ambulant betreute Wohngemeinschaft ist eine Lebens- und Wohnform, die mehr Freiheiten und mehr Selbstständigkeit bietet als ein stationärer Aufenthalt in einem Heim. Sie bietet auch mehr Möglichkeiten als das klassische betreute Wohnen. Hier finden sich betreuungsbedürftige oder/und pflegebedürftige Menschen zusammen und wohnen eigenverantwortlich. Die erforderliche Hilfe oder Betreuung wird durch einen ambulanten Pflegedienst geleistet. Das können auch hauswirtschaftliche Unterstützungen oder eine Demenzbetreuung sein.

Wohnen im Alter für Demenzkranke

Die ideale Wohnform für die an der Demenz erkrankten Menschen sollte in der gewohnten Umgebung stattfinden. Dazu muss die Einrichtung der Räume demenzgerecht sein. Wohnen im Alter bedeutet hier, dass die Bodenbeläge, die Beleuchtung sowie die Farben so gewählt werden müssen, dass der Demenzkranke sich sicher und geborgen fühlt. Unterstützung bei alltäglichen Verrichtungen bietet hier zum Beispiel unsere 24-Stunden-Pflege und die Begleitung durch ambulante Dienste.

Demenzdörfer – „Wohnen im Alter“ ganz anders

Eine weitere Wohnform für Demenzkranke sind geschützte Wohnanlagen, die auf die Bedürfnisse der Bewohner abgestimmt sind. Wege führen zum Beispiel zur Mitte des Dorfes, damit sich niemand verlaufen kann. In einem kleinen Markt können die Bewohner auch ohne Geld einkaufen. Für ein Demenzdorf werden so viele Pflegekräfte angestellt, dass sie mehr Zeit für einzelne Bewohner haben als in anderen Einrichtungen.

1 Antwort

  1. Marcel
    Die moderne Technik kann auch hier weiterhelfen. Für Pflegebedürftige, sowie für Pflegende können z.B. Pflegebetten eine enorme entlastung sein. Guter Artikel! Grüße, Marcel:)

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