Was Sie über Pflegesachleistungen wissen sollten

Die Palette der Leistungen aus der Pflegekasse ist wirklich bunt und facettenreich. Wer beispielsweise pflegebedürftig ist und weiterhin zu Hause lebt, der kann einen professionellen Pflegedienst engagieren. Er erhält dann die „Pflegesachleistung“. Konkret bedeutet das, dass der Pflegedienst seine Einsätze bis zu einem festgelegten Höchstbetrag direkt mit der Kasse abrechnet. Parallel dazu kann die pflegebedürftige Person auch bei einem Angehörigen oder einem Bekannten untergebracht sein. Es ist nur wichtig, dass die Pflege von einem zugelassenen Pflegedienst durchgeführt wird. Zu den Pflegesachleistungen gehören all die Hilfestellungen, die bei der Körperpflege, der Ernährung und der Beweglichkeit notwendig sind. Die hauswirtschaftliche Versorgung gehört ebenfalls dazu.

Eine Vielzahl von Regelungen bei den Pflegesachleistungen

Pflegesachleistungen

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Die Möglichkeiten der Inanspruchnahme und der Verwendung sind schon recht vielseitig. Vieles davon ist längst bekannt. In Detailfragen und konkreten Fällen allerdings wäre eine fachkundig kompetente Beratung bei den Pflegesachleistungen dann doch von Vorteil. Genau genommen gibt es sogar eine Beratungspflicht. Pflegebedürftige müssen sogar eine Beratung in Anspruch nehmen, wenn sie Pflegegeld beziehen und sich pflegen lassen. Dafür sind anerkannte Pflege-Beratungsstellen da. Pflegestützpunkte beraten auch über Pflegesachleistungen.

Die Kompetenzzentren

Es sind kompetente Pflegeberaterinnen und -berater, die diese Dienstleistung durchführen. Üblicherweise sind das Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegekassen. Die holen ihre Kompetenz aus ihrem umfassenden Wissen und einem ordentlichen Erfahrungsschatz. Das Sozial- und Sozialversicherungsrecht ist ihnen natürlich ganz besonders vertraut. Wer weiß schon, dass es seine solche Beratung gibt und dass die am Ende sogar Pflicht ist? Pflegesachleistungen sollte jeder Betroffene kennen.

Der Beratungstermin

Die Betroffenen werden per Automatismus im Zusammenhang des erstmaligen Antrags auf Leistungen der Pflegekasse darüber informiert. Bei der Gelegenheit gibt es eine namentlich benannte Kontaktperson und einen konkreten Beratungstermin auch zu den Pflegesachleistungen. Der liegt aber nicht Lichtjahre entfernt, sondern findet spätestens innerhalb von zwei Wochen nach Antragseingang statt. Es kann aber auch einen Beratungsgutschein geben. Doch auch der ist innerhalb von zwei Wochen einzulösen.

Häusliche Pflege sollʼs sein

Wenn es gewünscht wird oder die Situation es erfordert, dann können die Pflegeberaterinnen diesen Termin auch im Zuhause des Betroffenen durchführen. Sie nehmen sich dann professionell und einfühlsam der Sorgen und Fragen der Hilfe- und Pflegebedürftigen und deren Angehörigen an. Auf dieser Basis erfolgt dann eine umfassende Beratung über die Möglichkeiten aus dem Leistungsangebot der Kasse, wozu auch die Pflegesachleistungen gehören. Die Mission der Beratung ist das Zusammenwirken aller Kräfte, insbesondere der aus dem ambulanten Bereich. Das Ziel der Aktion ist ebenfalls klar definiert, die vollstationäre Versorgung soll tunlichst vermieden und die häusliche Umgebung ermöglicht werden. Auch diesem Ziel dienen die Pflegesachleistungen.

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