Schulung der Angehörigen verhindert Stress bei der Altenpflege

Die Altenpflege ist in jeder Hinsicht eine ganz besondere Phase. Durch das Eintreten der Pflegebedürftigkeit verändern sich einige Dinge im Leben der Betroffenen. Dabei weigern sich viele Betroffene oft geradezu, ins Heim zu sollen. Angehörige schrecken nicht selten davor zurück, das geliebte Familienmitglied in die gefühlte Anonymität des „Räderwerks“ namens Pflegeheim geben zu sollen.

Stress, der krank machen kann

Altenpflege

© fotolia.com, Melpomene

Andererseits werden die Belastungen, die auf pflegende Angehörige zukommen, oftmals unterschätzt. Nach Einschätzung von Fachleuten wird damit gerechnet, dass jeder Dritte, der privat pflegt, wegen der psychischen oder physischen Belastung dann selber irgendwann mal in Behandlung muss. Fakt ist dabei tatsächlich, dass es sowohl im Leben des Pflegebedürftigen als auch im Leben seiner pflegenden Angehörigen viele und oft erhebliche Änderungen gibt. Deren Umfang kann bisweilen beträchtliche Formen und Ausmaße annehmen. So können Angehörige durchaus an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit stoßen bzw. in Stress geraten.

Die Hilflosigkeit in der Altenpflege

Dieser Stress ist aber auch oft das Ergebnis gefühlter Hilflosigkeit. Da ist schließlich ein geliebter Angehöriger, der sich nicht mehr selber versorgen und ggf. auch nicht mehr bewegen kann. Von allein weiß man oft kaum, was man in solchen Situationen tun kann oder besser lassen sollte. Die richtige „Gegenmaßnahme“ dazu besteht in der Schulung der betroffenen Angehörigen.

Die unterschiedlichen Schulungsinhalte der Altenpflege

Eine solche Schulung besteht in erster Linie aus der Aufklärung, der Beratung und der Vermittlung bedarfsgerechter Hilfen. Eine solche Maßnahme kann maßgeblich zur Steigerung der Lebensqualität des Betroffenen und seiner Angehörigen beitragen. Die Themenpalette der Altenpflege ist groß und beginnt oft mit so vermeintlich einfachen Bereichen wie der Körperpflege. Da die Altenpflege oft genug mit konkreten Krankheitsbildern und deren spezifischen Eigenschaften einhergeht, werden auch dazu spezielle Schulungen angeboten.

Das Thema Demenz in der Altenpflege zeigt viele Chancen und Hilfen

Dazu gehören allen anderen voran die demenziellen Erkrankungen. Es mag sein, dass die Demenz keine besonderen körperlichen Leistungen abfordert. Dessen ungeachtet braucht gerade die Betreuung und Altenpflege von Demenzkranken ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen. Das Verständnis für die Parkinsonerkrankung ist ebenso wichtig, um den Betroffenen dort zu entlasten, wo der es braucht, und dort zu fördern, wo es möglich ist.

Peinlichkeit ist oft der Beginn vom Stress in der Altenpflege

Es versteht sich danach fast von selbst, dass es auch wichtig ist, mit einer Halbseitenlähmung umgehen zu können. Auch für die Situationen bei einer Stuhlinkontinenz ist eine Schulung von größtem Wert. Manchmal hilft es ja sogar schon zu wissen, dass das, was man da erlebt, tatsächlich vollkommen normal ist. Allein das nimmt oft schon die Peinlichkeit und damit den Stress aus der Situation und hilft in der Altenpflege zu entspannen. Die ambulanten Altenpflege-Einrichtungen bieten aktive Hilfe, Schulungen, Beratung, Betreuung und Begleitung. So ist der Pflegende nie allein und der eventuell aufkommende Stress kann gleich besiegt oder verhindert werden.

Noch keine Kommentare bis jetzt

Einen Kommentar schreiben