Was hat es mit Pflegesachleistungen auf sich?

Zu den Pflegesachleistungen gehört die häusliche Pflegehilfe durch professionelle Pflegekräfte. Inhaltlich sind das die Grundpflege und die hauswirtschaftliche Versorgung. So will es der Gesetzgeber im § 36 „Elftes Buch Sozialgesetzbuch“. Was hier so juristisch trocken klingt, ist in der Praxis die reine Wohltat für alle Betroffenen. Sobald ein Pflegebedürftiger eine Pflegestufe (künftig einen Pflegegrad) bewilligt bekommen hat, hat er Anspruch auf Pflegegeld und Pflegesachleistungen.

Pflegesachleistungen

© fotolia.com, Peter Maszlen

Professionelle Hilfe mit Herz

Hinter „Pflegesachleistungen“ und verheißungsvoll klingenden Fachbegriffen stehen die finanziellen Unterstützungen der Pflegekasse. Der Gesetzgeber möchte, dass pflegebedürftige Personen in ihren eigenen vier Wänden bleiben können und dort optimal versorgt werden. Das Pflegegeld wird gemäß der bewilligten Pflegestufe gezahlt und kommt zumeist den Angehörigen zugute, die sich hingebungsvoll um den Pflegebedürftigen kümmern.

Die häusliche Versorgung

Wenn die Kräfte und Möglichkeiten des pflegenden Familienmitglieds nicht mehr ausreichen, dann geht die Unterstützung der sozialen Pflegekasse nach dem Willen des Gesetzgebers weiter. Der Betroffene kann dann Pflegesachleistungen beantragen. Mit diesem Geld kann er einen ambulanten Pflegedienst mit bestimmten Aufgaben beauftragen und bezahlen. Das alles ist aber auch in Kombination möglich. Auf diese Weise kann ein Angehöriger einen Teil der Pflege übernehmen und der beauftragte Pflegedienst ergänzt die notwendigen Arbeiten kompetent und empathisch. Wenn die liebevolle Pflegekraft dann zur vereinbarten Zeit zur Tür reinkommt, dann ist das immer eine wirklich besondere Zeit. Das ist mehr als nur eine „Unterstützung“. Da kommt menschliche Wärme, Hingabe und die Herzlichkeit, nach der man sich als Pflegebedürftiger so sehnt. Die dafür entstehenden Kosten rechnet der Pflegedienst direkt mit der Pflegekasse als Pflegesachleistungen ab.

Gesetzliche Veränderungen zum Wohle der Betroffenen

Seit Bestehen der Pflegeversicherung haben sich die gesetzlichen Regelungen schon einige Male verändert. Die Regelungen, auch bezüglich der Pflegesachleistungen, wurden stets den sich verändernden Anforderungen der Praxis angepasst. Nachdem sich die Demenz und die Alzheimer-Krankheit immer weiter verbreiten und immer mehr Personen davon betroffen sind, wurde auch diese Tatsache in die gesetzliche Neuregelung mit aufgenommen. Sobald diese Regelungen angewandt werden, wird es für auch und besonders für den Einzelnen deutliche Entlastungen geben.

1 Antwort

  1. Sandra
    Die fachlich Korrekte und vor allem liebevolle Pflege ist sehr wichtig, um auch im Alter noch ein lebenswertes Leben zu haben bzw. das vorherige zumindest in Grundzügen zu erhalten! Leider sind die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht ausreichend um dies immer zu gewährleisten! Deshalb ist es wichtig neben dem richtigen Pflegedienst auch die finanziellen Mittel zu haben! Daher sollte aktiv auf das Thema Pflegezusatzversicherung hingewiesen werden!

Schreibe einen Kommentar zu Sandra