Über die Kosten der 24 Stunden Pflege

Auch wenn das Zimmer und die Versorgung im Alten- und Pflegeheim allgemeinhin deutlich teurer sind – auch die häusliche 24 Stundenpflege geht mit einigen Kostenpunkten einher. Damit sind bereits zwei wesentliche Eckpunkte genannt. Natürlich fallen Kosten bei der 24 Stundenpflege an – doch die Kosten der 24 Stunden Pflege sind in der Regel deutlich geringer und leichter zu stemmen als die Unterkunft im Heim.

Was kostet das alles denn nun?

Kosten der 24 Stunden Pflege

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Doch was helfen da die vielen Worte – was heißt „Kosten der 24 Stunden Pflege“ in Heller und Pfennig - Pardon, in Euro und Cent?  Eins ist sicher: Die Kosten der 24 Stunden Pflege sind kleiner als der Gesamtpreis für einen Heimplatz. Trotzdem: So einfach lässt sich der konkrete Preis für die Kosten der 24 Stunden Pflege dann doch nicht nennen. Die Kosten der 24 Stunden Pflege richten sich nämlich nach der jeweiligen Betreuungssituation. Die wird vorab klar definiert und per Vertragsabschluss mit dem Kunden festgehalten und vereinbart. In der Preisfindung ist dann aber auch wirklich alles enthalten, was auch geleistet oder rechtlich geordnet ist. So werden die Nebenkosten wie Sozialabgaben, Steuern & Co. genauso berücksichtigt wie die Fahrtkosten.

Erste Zahlen

Die echten Zahlen für die Kosten der 24 Stunden Pflege sind natürlich von Gesetzen, Tarifen und anderen Regelwerken abhängig. Polnische Pflegekräfte erhalten, wenn sie als Arbeitnehmer bei einer Personalagentur tätig sind, auf jeden Fall den flächendeckend vereinbarten Mindestlohn von 8,50 Euro/Stunde - oft sogar deutlich mehr. Am Ende kommen dabei, auch abhängig von der tatsächlichen Arbeitszeit,  rund 2.200,- Euro bis 2.800,- Euro für die Kosten der 24 Stunden Pflege raus. Ein Zimmer im Heim kann da schon einmal deutlich teurer werden  – und da ist man eben nicht zu Hause.

Der Betroffene als Arbeitgeber?

Wer die Pflegekraft selber einstellen möchte, der tritt bei den Kosten der 24 Stunden Pflege rechtlich als Arbeitgeber auf. Neben der Bezahlung des Mindestlohnes gilt es zu berücksichtigen, dass der Arbeitgeberanteil an der Sozialversicherung zu begleichen ist, Anspruch auf (bezahlten) Urlaub besteht und die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall zu übernehmen ist. Und natürlich verursacht auch die „Personalverwaltung“, z.B. über den Steuerberater, durchaus Kosten.

1 Antwort

  1. Katja
    Ein sehr informativer Artikel. Mittlerweile betrifft das Thema doch immer mehr Menschen. Da ist es gut sich hier ausführlich darüber informieren zu können.

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