24h Pflege – was wirklich damit gemeint ist

Die Suchmaschinen des Internets bekommen oft die Aufgabe nach „24h Pflege“ zu suchen. Längst ist der Begriff Teil unseres täglichen Sprachgebrauchs geworden. Doch nicht nur das. Er wird auch oft und gerne für werbliche Zwecke gebraucht. Allerdings ist er durchaus auch dazu geeignet, missverstanden zu werden. Ungeachtet der Tatsache, dass die entsprechende Pflegekraft bei den Pflegebedürftigen ein Zimmer bezieht und damit 24 Stunden anwesend ist, so arbeitet sie doch nicht 24 Stunden pro Tag. Auch Pflegekräfte müssen irgendwann mal frei haben und/oder schlafen. Trotzdem sind sie gewissermaßen rund um die Uhr „Stand-by“.

24h Pflege – alles in der richtigen Dosis

24h-Pflege

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Die Vorteile für die pflegebedürftige Person sind trotz allem nicht zu übersehen. Dazu zählt auch die Tatsache, dass die Betroffenen in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können. Allein das ist für viele schon eine Wohltat der besonderen Art. Immer dann, wenn die pflegebedürftige Person etwas nicht alleine schafft, ergänzt die 24h Pflege genau das, was alleine eben nicht mehr geht – und nur das. Das erklärte und gelebte Ziel ist es stets, das zu ergänzen oder zu ersetzen, was dem Pflegebedürftigen allein nicht mehr möglich ist. So trägt die 24h Pflege dazu bei, dass der Pflegebedürftige sich ernst genommen und wertgeschätzt fühlt. So fühlt er präzise das Maß an Unterstützung, Pflege und Versorgung, das er braucht. Dieser enorm wichtige Punkt lässt den Pflegebedürftigen stets das tun, wozu er trotz seiner Schmerzen und Gebrechlichkeiten in dem jeweiligen Moment noch selber in der Lage ist. Besonders bei der 24h Pflege kommt es auf diese präzise und sensible Dosierung der Unterstützung an.

Begleitung auf beschwerlichen Wegen

Allerdings geht es bei der 24h Pflege nicht nur um Tabletten, Wunden und das Essen. Es gehören auch die Hilfe im Haushalt, der Einkauf von Lebensmitteln, das Waschen und Bügeln der Wäsche, das Aufräumen und Putzen der Wohnung bzw. des Hauses mit dazu.

Als 24h Pflege hilft die Fachkraft auch bei der täglichen Hygiene. Dazu gehören das Haarewaschen, die Nagelpflege, die Hilfe beim An- und Ausziehen und ggf. auch beim Toilettengang. Nein – auch das war es noch nicht ganz. Pflegebedürftige haben oftmals eher wenige soziale Kontakte. Dagegen helfen auch gemeinsame Gespräche bei Kaffee und Kuchen, Gesellschaftsspiele, Fernsehen, Spaziergänge sowie die Begleitung bei ärztlichen Besuchen. All das ist die menschliche Wärme, die zu einer professionellen 24h Pflege gehört.

 

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